The Smoking GNU



Jun 01

Queen Victoria besuchte irgendwann im 19. Jahrhundert Kerry. Ihre Hofdamen waren völlig von dieser Aussicht begeistert.  Deshalb heißt sie noch heute ‘Lady’s View’.

Queen Victoria besuchte irgendwann im 19. Jahrhundert Kerry. Ihre Hofdamen waren völlig von dieser Aussicht begeistert. Deshalb heißt sie noch heute ‘Lady’s View’.

Jun 01

Muckross Friary

Muckross Friary

May 31

Wir haben den Ort besucht, an dem Michael Collins erschossen wurde.

Wir haben den Ort besucht, an dem Michael Collins erschossen wurde.

May 30

Charles Fort. Kinsale, County Cork. Schön ists hier. :)

Charles Fort. Kinsale, County Cork. Schön ists hier. :)

May 30

Bank Holiday

Am Montag ist Bank Holiday in Irland. Das heisst: langes Wochenende und ausgebuchte B&Bs. Und wir haben trotzdem eins in Killarney gefunden, das uns das ganze Wochenende nimmt. Freude!

May 29

Große Depression

Wir haben letzte Nacht etwas abseits der eingetretenen Touristen-Wege übernachtet: in Carrick-on-Suir, dem Geburtsort der Clancy Brothers.

Jeder zweite Laden ist zu, Häuser werden zu Spott-Preisen feil geboten, alles wirkt merkwürdig herunter gekommen. Und an der Straßenecke steht die hoffnungsvolle Dorfjugend rauchend und wartet, dass der Spirits Shop öffnet. Sonderangebot: eine Flasche Smirnoff und 6 Dosen Red Bull für nur 28,99.

Im Hinterland wird deutlich, welchen Preis der Celtic Tiger für seine Niedrig-Steuer-Politik und sein Vertrauen in Banken und Immobilien zahlt. Die nächste Lost Generation ist schon längst Realität. Traurig.

May 29

Rock of Cashel. Wurde als Wunder der Burgenbautechnik angepriesen. Da erwarte ich natürlich mindestens sowas wie den Königstein. Entsprechend groß war dann die Enttäuschung. Da hilft es auch nicht, dass das Ding knapp 600 Jahre älter ist als unsere Lieblingsburg.

Rock of Cashel. Wurde als Wunder der Burgenbautechnik angepriesen. Da erwarte ich natürlich mindestens sowas wie den Königstein. Entsprechend groß war dann die Enttäuschung. Da hilft es auch nicht, dass das Ding knapp 600 Jahre älter ist als unsere Lieblingsburg.

May 29

Kells Priory

Kells Priory

May 28

Wir waren in Hollywood!

Wir waren in Hollywood!

May 27

Glendalough

Glendalough

May 15

Wenns mal ein bisschen heller wird

Mehmet Scholl hatte Angst. Die “wenigen unbelehrbaren Fans von Hertha und Fortuna” haben ihn das Fürchten gelehrt. Er, dessen Fußball-Erfahrung abseits der aktiven Teilnahme sich auf beschauliche Spiele der Bayern-Amateure im Garten hinter Uli Hoeneß’ Sommer-Residenz beschränkt, hatte noch nie solche fiesen Hooligans gesehen.

Spiegel Online hat übrigens ein Bild von so fiesen Hools.

Überhaupt - da war er wieder: Der Schluss, dass es sich bei den Böller werfenden, Rauch machenden und Bengalos schwenkenden Menschen neben und auf dem Düsseldorfer Rasen um gewaltbereite Fans handeln müsse. Und nicht um Typen wie Deinen Nachbarn mit Familie. Menschen, denen ihr Verein etwas bedeutet. Die über 15 Jahre mit ihm bis in die 4. Liga und zurück gegangen sind. Und die sich in ihrem Überschwang dann halt nicht an Regeln halten, die dazu gemacht sind, Emotionen in Häppchen zu packen, die sich dann schön zwischen 2 Werbeblöcke bei Premiere, Sky, Arena, oder wie sonst der aktuelle Fußballfernsehvermarkter gerade heißt, packen lassen.

Die Frage “Was wäre, wenn Dynamo an diesem Spiel beteiligt gewesen wäre?” stelle ich einfach mal nicht. Schaut Euch die Presse-Situation nach dem 25.10.2011 selber an und vergleicht mit dem, was in den nächsten Tagen auf Fortuna und Hertha nieder prasselt. Dann bilden wir uns ein Urteil.

Statt dessen, verlinke ich auf einen Beitrag aus dem Oktober, der einen für mich sehr nachvollziehbaren Blick auf den Diskursbereich “Fußball, Feuerwerk und Gewalt” wirft und heute genauso aktuell ist wie vor einem dreiviertel Jahr: Wir waren beim Fußball und habens überlebt.

Update: Noch ein guter Artikel - Hurra wir leben noch!

Mar 11

AirBerlin: Zur Lage der Nation

Letzte Woche bin ich vier mal mit Air Berlin geflogen. Dresden - Düsseldorf. Düsseldorf - Stansted. Und das Ganze zurück. Es war mein erster Kontakt mit der Firma seit Hartmut Mehdorn dort im September 2011 die Zügel in die Hand nahm. Zeit für einen völlig subjektiven Bericht.

Los ging es am Mittwoch morgen damit, dass ich nicht wie gewohnt am Checkin-Automaten einchecken konnte. Personalausweis wurde gar nicht erst erkannt (könnte auch ein Bedienfehler gewesen sein). Mit der Kreditkarte wurde mein Name gefunden. Ich bekam sogar meine Flüge angezeigt. Dann aber die Meldung, dass man mich nicht an diesem Automaten einchecken könne und ich mich doch bitte an einen Schalter wenden sollte. Großartig! Also erstmal ne halbe Stunde inmitten der Rentner-Reisegruppe nach Antalya gewartet…

Im Flieger dann der Blick ins Bordmagazin. Hartmut grinst mich im Editorial an und verkündet mir, das Etihad Airlines jetzt mit 30% an Air Berlin beteiligt ist und was mir das alles für neue Möglichkeiten eröffnet. Was er eigentlich sagen will: “Wir waren kurz vor der Pleite und die Araber haben uns den Hintern gerettet.” Was er sagt: “Die Araber können jetzt von Berlin aus die günstigen Weiterflüge mit Air Berlin in alle möglichen europäischen Ziele nutzen.” Na, da freuen die sich bestimmt!

Ansonsten bisher keine Ähnlichkeiten mit der Deutschen Bahn, die der Hartmut zuletzt zugrunde optimiert hat. Dafür wird mein Flug für eine Passagier-Befragung ausgesucht. Man verteilt Fragebögen, die wissen wollen, wie oft ich fliege (mittel-oft), aus welchem Grund (Konferenzen), wohin und woher (von Dresden bis in die Welt), und ob ich bereit bin, für Internet im Flugzeug mehr zu zahlen (natürlich!). Lustig bei der Umfrage: Man verteilt Kugelschreiber fürs Ausfüllen, hat aber nicht genügend für alle Passagiere. Und natürlich müssen die Stifte hinterher wieder abgegeben werden! Dann kommt das Einsammeln - natürlich wieder wege-optimiert. Die ausgefüllten Fragebögen landen in dem selben Wägelchen, in dem die Flugbegleiter auch den Müll der Passagiere entsorgen. Da fühlt man sich gleich wieder als Passagier wertgeschätzt!

Das wars allerdings auch schon mit meiner Kritik. Ansonsten gibt man sich weiterhin Mühe, die Passagiere zufrieden zu stellen. Klima-Anlagen gingen auch in Ordnung. Es gab keine nennenswerten Verspätungen! Und der Pilot auf dem Flug von Stansted nach Düsseldorf war sogar so gut drauf, dass er drei Mal versuchte, den Namen seines Co-Piloten auszusprechen und jedes Mal einen Lachkrampf bekam, was wiederum für einen erheiterten Rückflug bei allen Passagieren sorgte.

Dec 01

GDC vs. DMD

I figured I should find out whether D was a nice programming language. So I checked out a tutorial to write the infamous “Hello World” in D 2.0:

import std.stdio;

void main()
{
    write("hello\n");
}

D support for GCC

Natively, Ubuntu supports an extension for GCC to allow compiling D code. To get D 2.0 support, one installs gdc-4.6 and libphobos2-dev (the D standard library) and is ready to go:

$> gdc-4.6 hello.d -o hello
$> ls -lh
[..]
 -rwxrwxr-x 1 doebel doebel 980K 2011-12-01 13:48 hello
[..]

Wohoo, a 980 kB hello world? On the same system, the C variant of the program consumes 7 kB. Stripping those binaries yields a 680 kB binary for the D version and a 5.4 kB binary for the C variant.

Looking at the binary, D seems to statically link a lot of the standard library, which explains the different sizes. If I link my C version of hello statically, I also end up with a 630 kB binary. On the other hand, the D binary still depends on the whole standard C library (+ pthreads) being available for dynamic linking (linking with -static lead to problems on my machine).

The Digital Mars D Compiler

Digital Mars also provide their own D compiler. Bad news: the command line parameters are incompatible with GCC:

$> dmd hello.d -ofhello

Notice the missing space between the -of switch and the output file name. This is important!

Good news: the binaries get smaller:

$> ls -lh
[..]
-rwxrwxr-x 1 doebel doebel 372K 2011-12-01 13:53 hello
[..]

Sep 13

Vor langer Zeit in einer weit entfernten Galaxie …

… (also etwa im Jahr 2006) gab es einen einfachen Informatik-Studenten in der Endphase seiner Diplomarbeit. Sein Lieblings-Fußballverein war gerade auf dem besten Wege aus der 2. Bundesliga abzusteigen und vor dem letzten Spieltag konnte ihnen nur noch ein Wunder helfen. Ein Auswärtssieg bei Hansa Rostock musste her — bei gleichzeitiger Niederlage des Abstiegskonkurrenten aus Unterhaching gegen den bereits aufgestiegenen Vereins aus einer nicht näher benannten westdeutschen Kleinstadt.

Schon vor dem Spiel kündigten die Aufsteiger an, dass sie nicht garantieren könnten, dass sie sich noch sonderlich anstrengen würden — immerhin war das Saisonziel schon erreicht. Und so kam, was kommen musste: Der Lieblings-Verein gewann zwar sein Spiel in Rostock 3:1, am Ende saß Mariusz Kukielka jedoch trotzdem weinend auf dem Rasen, denn die Aufsteiger hatten sich mit den Unterhachingern 90 Minuten lang den Ball zugeschoben und sich ihr 0:0 wacker erkämpft.

Was tut ein Diplom-Student in diesem Moment? All sein Schmerz, seine Wut über die Ungerechtigkeit der Welt müssen kanalisiert werden. Also schreibt er einen Satz in seine Arbeit. Er widmet sie explizit nicht dem unsportlichen Betrüger-Pack aus dem Westen.

Es folgten einige Verwirrungen und aus für ihn sportlich und menschlich völlig nachvollziehbaren Gründen wurde der arme Diplomstudent gebeten, diesen Satz doch bitte aus der finalen Version seiner Arbeit wieder zu streichen. Also begrub er all den Schmerz und trat mit seinem Verein den Gang durch fünf bittere Jahre der Drittklassigkeit an.

Doch man trifft sich immer zweimal im Leben. Die westdeutsche Kleinstadt hielt sich erwartungsgemäß nicht lange in der Bundesliga. Und der Lieblings-Fußballverein erkämpfte sich tapfer die Rückkehr aus den Niederungen der unteren Ligen. Und so geschah es, dass beide Vereine nun erneut zusammen trafen.

Vor dem Spiel schwor sich der Ex-Student: Sollte hier und heute seine zensierte Diplomarbeit gerächt werden, so würde er auf der Stelle das Trikot des Sieg-Torschützen ordern und eine genauso hohe Spende an die Jugendarbeit seines Lieblingsvereins leisten.

Und am Abend des selben Tages hätte beinahe ein Trikot von Muhamed Subasic geordert, wenn der Fanshop es denn vorrätig gehabt hätte.

Jul 24

A picture a day #114: Brücken abbrechen. Brücken bauen. Verbindungen schaffen. Zukunft?
Ende und aus.

A picture a day #114: Brücken abbrechen. Brücken bauen. Verbindungen schaffen. Zukunft?

Ende und aus.

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